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25.09.2010: Gemeinsame Stadtf├╝hrung - Thema: " Regensburger Wirtsh├Ąuser"

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16 August, 2014

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Unser Gruppenausflug fand heuer in einer Stadtf├╝hrung unter dem Motto ÔÇ×Regensburger Wirtsh├Ąuser“ statt.

Das kleine Gr├╝ppchen, bestehend aus Rollifahrern und Fu├čvolk, traf sich an einem Samstagnachmittag am Dachauplatz mit unserer F├╝hrerin von ÔÇ×Kulttouren“.

Das Wetter zeigte sich an diesem Tage nicht unbedingt von seiner besten Seite.

Aber als ich am Treffpunkt ankam h├Ârte es zu regnen auf und so blieb es es auch bis fast zum Ende.

In einer kleinen Vorgeschichte, der zweitausendj├Ąhrigen Stadt, erfuhren wir das es ca. 730 Wirtsh├Ąuser bzw. Lokalit├Ąten gibt, warum diese entstanden und jedes so seine Berechtigung hatte.

Das das Wort ÔÇ×Kanapee“ , eine Polsterbank mit R├╝ckenlehne, das einst f├╝r ÔÇ×Wirtshaus“ verwendet wurde und sich so ableiten lasse war mir neu und wurde uns von der Kulttour-F├╝hrung erkl├Ąrt.

Unweit vom Dachauplatz entfernt das erste nennenswerte Haus die ÔÇ×Karmeliten“.

Das Karmelitenkloster fr├╝her war einst auch Brauerei. Heute wird das Haus als Hotel genutzt und der ber├╝hmte Karmelitengeist hergestellt.

Weiter ging es ├╝ber den alten Kornmarkt, der Getreidemarkt der bis zu 1825 stattfand, f├╝hrte zu Benennung des Platzes, am Herzogshof vorbei  zum Dom mit seinen 105 m hohen T├╝rmen.

Gegen├╝ber vom Dom befinden sich zwei der bedeutendensten Patrizierh├Ąuser der Altstadt. Das Haus Heuport und der Kaiserhof. Der Name Kaiser ist der Familiename des Hoteliers.

Das “Heuport” ist ein Cafe, Restaurant und Bar. Wer es etwas nobler liebt, kann hier berauschende Feste wie Hochzeiten usw. feiern.

Ein paar Meter weiter streifen wir den Bischofshof, die ehemalige bisch├Âfliche Residenz in Regensburg und jetzt Gastst├Ąttenbetrieb, in dem die Ratzingers vor einigen Jahren noch Stammg├Ąste waren. Erw├Ąhnenswert sei noch das Bischofshofer Bier welches hier gebraut wurde.

Die Produktionsanlagen wurden aber bereits ausgelagert.

Der Weg zur Donau runter bringt uns zu der historischen ÔÇ×Wurstkuchl“ der ├Ąltesten Wurstbraterei der Welt. Sie ist ├╝ber 500 Jahre alt. Hier g├Ânnten sich schon im Mittelalter die Regensburger Hafenarbeiter und Steinmetze eine St├Ąrkung. Eine Bratwurst w├Ąre jetzt schon nicht zu verachten, ist so ein Blitzgedanke von mir, aber schon geht es weiter: die Keplerstra├če entlang zum Fischmarkt.

Bis 1987 wurde hier einmal in der Woche mit frischem Fisch gehandelt.

Eine kleine Gasse, ich glaube es war die Baumhackergasse, hoch, und wir standen vor dem alten barocken Rathaus mit dem Reichssaal. Das Geb├Ąude aus dem 13. Jahrhundert war 140 Jahre lang Sitz der immerw├Ąhrenden Reichstags des heiligen R├Âmischen Reichs, zu dem F├╝rsten und deren Gesandte aus dem ganzen Reich zusammen kamen.
Gegen├╝ber das alte Hofbr├Ąuhaus. Hier wurden die Gesandten alle verk├Âstigt.

Nat├╝rlich auch heute noch eines der beliebtesten urigen Lokalit├Ąten in Regensburg.

Am Hofbr├Ąuhaus vorbei zum Haidplatz mit der gotischen Patrizierburg das ÔÇ× goldene Kreuz“.
Das zinnengekr├Ânte Haus mit Turm und Hauskapelle diente schon von jeher als Herberge f├╝r zahlreiche F├╝rsten und Kaiser.

Auch die franz├Âsische Armee mit Napoleon nahm in Regensburg Quartier, alle diese wichtigen Personen mussten beherbergt werden. Auch heute noch Cafe und Hotel.

Durch eine kleine Kostprobe von den besten Makronen aus Regensburg gest├Ąrkt, n├Ąherten wir uns dann dem R├Âmling.

In dieser Stra├če liegt die heutige ÔÇ×Spaghetteria“ ein Patrizierhaus einer einst sehr reichen angesehenen Familie die mit einer eigenen Hauskapelle best├╝ckt ist.

Ein Blick die Stra├če vor, steht ein Haus mitten auf der Stra├če und verleiht den Eindruck die Stra├če ist beendet. Aber beim n├Ąheren Hinschauen teilt sie sich in zwei kleine G├Ąsschen, die links und rechts das Haus umrahmen.

Wir wenden uns nach links und stehen dann vor der Metgebergasse. Von unserer Fremdenf├╝hrerin wurde uns erkl├Ąrt, das sich der Name des G├Ąsschens vom Met also Honigwein ableiten lasse.

Ein kleine Metweinprobe, mit einigen Trinkspr├╝chen best├╝ckt, war ein kleines Highlight der Stadtf├╝hrung.

Ich muss schon sagen, es schmeckte sehr lecker!

Durchs Fuchsg├Ąsschen durch, hier sah man die Kurvensteine, sie dienten als Schutz zwischen Hausmauer und Fuhrwerken, landeten wir dann in der Engelburgergasse.

Hier trennten sich dann nach einer kleinen Vorlesung unserer F├╝hrerin unsere Wege.

Unsere kleine Truppe machte sich durch die Ludwigsstra├če, zu Ehren des Kaisers Ludwig d. I.
1830 so benannt, auf dem Weg zum Kolpingshaus.

Dort mit einer Brotzeit gest├Ąrkt, mit vielen interessanten Eindr├╝cken dieser etwas anderen Stadtf├╝hrung, lie├čen wir den Nachmittag ausklingen.

Zur Nachahmung empfohlen!

Text: Christine Dassberger
Photos: TOM
 

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